Herbst an der Küste: Was zieht man an Nordsee und Ostsee an?

Herbst an der Küste: Was zieht man an Nordsee und Ostsee an?

Ich muss ehrlich zugeben: Ich bin ein totales Sommerkind und liebe diese Jahreszeit. Trotzdem freue ich mich schon auf den Herbst – und das hat einen ganz bestimmten Grund.

Für mich geht es für ein paar Tage wieder an die Nordsee, und darauf freue ich mich schon sehr. Denn der Herbst an der Küste hat für mich etwas Magisches. Die Strände werden leerer, der Wind kräftiger und das Meer zeigt sich plötzlich von einer ganz anderen Seite.

Aber was macht den Herbst am Meer eigentlich so besonders? Genau dem gehen wir hier einmal auf den Grund.

Warum ich mich darauf freue

Während sich im Sommer ganze Touristenschwärme am Meer tummeln, kehrt im Herbst langsam Ruhe ein. Und gerade wenn das Wetter so gar nicht nach einem Spaziergang ruft, freue ich mich darauf, am Wasser zu sein und mich vom Wind durchpusten zu lassen.

Dann ist man am Strand manchmal fast allein, kann die Ruhe genießen und das Meer von einer ganz anderen Seite erleben. Während es sich andere lieber vor dem Kamin gemütlich machen, findet man mich wahrscheinlich irgendwo am Strand.

Was zieht man im Herbst an der Nordsee und Ostsee an?

Die richtige Kleidung ist die beste Voraussetzung für einen langen Spaziergang am Strand. Deshalb achte ich darauf, mich dem Wetter entsprechend anzuziehen. Denn gerade im Herbst kann es an der Küste ziemlich wechselhaft sein. Eben schien noch die Sonne und im nächsten Moment ziehen Wolken auf und der Wind wird deutlich kräftiger.

Für mich funktioniert deshalb der Zwiebellook am besten. Ein T-Shirt als erste Schicht, darüber ein Hoodie oder eine Kapuzenjacke und für windige oder regnerische Tage noch eine wetterfeste Jacke darüber. So kann ich schnell eine Schicht aus- oder wieder anziehen, wenn das Wetter seine Meinung ändert.

Kalte Füße können jeden Strandspaziergang ruinieren

Wir kennen es doch alle: Frieren wir erst einmal an den Füßen, war‘s das mit der Harmonie. Deshalb solltest du immer daran denken, das passende Schuhwerk anzuziehen und warme oder atmungsaktive Socken zu wählen.

Im Watt bist du mit gefütterten Gummistiefeln gut beraten, denn dort wird es bekanntlich schnell mal ziemlich matschig. Ansonsten gilt für mich: Je bequemer, desto besser. Denn im Sand läuft es sich anders und ein langer Strandspaziergang kann ganz schön anstrengend werden.

Und weil der Sand sowieso seinen Weg in jeden Schuh findet, ist es praktisch, wenn man die Schuhe schnell an- und ausziehen kann.

Wind gehört an der Küste einfach dazu

Je kräftiger der Wind, desto höher die Wellen – und genau das macht das Meer im Herbst für mich so spannend. Dabei solltest du aber nicht vergessen, auch Kopf und Ohren vor dem Wind zu schützen.

Dem einen reicht dafür noch eine Cap, der andere braucht schon eine warme Mütze. Auch ein Schal oder Tuch kann Gold wert sein, wenn der Wind am Strand so richtig um die Ecke pfeift.

Und wenn das Wetter plötzlich umschlägt?

Da würde ich sagen: Entweder man bleibt in der Unterkunft, macht es sich gemütlich, nimmt sich ein gutes Buch – oder Augen zu und durch.
Gerade an der Küste gehört wechselhaftes Wetter schließlich irgendwie dazu. Und manchmal sind es genau die Tage, an denen der Himmel grau ist, der Wind kräftig weht und die Wellen höher schlagen, die einem besonders in Erinnerung bleiben.
Wer schon vor der Reise damit rechnet, dass im Herbst nicht jeden Tag die Sonne scheint, kann es vielleicht sogar ein bisschen genießen.

Was kommt bei mir in den Koffer?

Wir fahren an die Küste, um uns zu entspannen, die Natur zu genießen und möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Gerade dann ist es wichtig, die richtige Kleidung dabeizuhaben. Sie sollte warmhalten, atmungsaktiv sein und – zumindest als äußere Schicht – auch vor Wind und Nässe schützen.

In meinen Koffer kommen deshalb auf jeden Fall ein paar T-Shirts, ein gemütlicher Hoodie und eine Kapuzenjacke. Dazu eine wetterfeste Jacke, bequeme Schuhe und natürlich eine Cap oder Mütze. Auch ein Schal darf nicht fehlen – und ein zweites Paar Schuhe ist bei norddeutschem Herbstwetter sicherlich keine schlechte Idee.

So bin ich für ziemlich viele Wetterlagen gerüstet und muss trotzdem nicht den halben Kleiderschrank mit an die Nordsee nehmen.

Ein bisschen Küste darf mit in den Koffer

Und wenn es schon an die Nordsee geht, darf bei mir natürlich auch ein bisschen Küste auf der Kleidung nicht fehlen. Und wenn es schon an die Nordsee geht, darf bei mir natürlich auch ein bisschen Küste auf der Kleidung nicht fehlen. Ob norddeutscher Spruch, Möwe oder ein Motiv für alle Nordseemenschen – irgendwie passt es am Meer gleich noch ein bisschen besser.

Und das Schöne daran: Wieder zu Hause erinnert mich das Lieblingsstück noch lange an die Tage an der Küste.

Wer noch etwas Passendes für die nächste Küstenzeit sucht, findet hier meine maritimen Lieblingsstücke.

Die Küste braucht keinen Sommer

Auch wenn ich ein absolutes Sommerkind bin, freue ich mich auf meine Tage an der Nordsee im Herbst. Vielleicht gerade deshalb, weil die Küste jetzt eine ganz andere Seite zeigt. Keine vollen Strände, kein Handtuch-an-Handtuch-Liegen und kein Gedanke daran, ob es heute noch warm genug zum Baden wird.

Stattdessen darf der Wind ruhig etwas kräftiger wehen, das Meer ein bisschen wilder sein und zur Not auch mal ein Regenschauer vorbeiziehen. Gut eingepackt lässt sich die Küste schließlich bei fast jedem Wetter genießen.

Und vielleicht ist es genau das, was ich am Herbst am Meer so mag: Man fährt nicht unbedingt wegen des Wetters hin. Man fährt hin, weil man ans Meer möchte.

Noch mehr Küstenzeit

Sommerkleidung für Nord- und Ostsee
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Was gehört bei warmem Küstenwetter in den Koffer?
→ Zum Artikel

Nordsee oder Ostsee – welche Küste passt zu dir?
Raue Nordsee oder ruhigere Ostsee? Entdecke, welche Küste besser zu dir passt.
→ Zum Artikel

Zurück zum Blog