Meerweh nach dem Urlaub: Ein bisschen Küste für zu Hause

Meerweh nach dem Urlaub: Ein bisschen Küste für zu Hause

Die Koffer sind ausgepackt, die Wäsche ist längst wieder frisch und im Schrank verstaut. Dein Buch vom Sommer ist durchgelesen, die letzten Sommerhits klingen noch im Ohr nach – aber mittendrin ist da plötzlich diese kleine Leere. Die Sehnsucht nach dem Meer.
Alles, was man in den Ferien so genossen hat: der Duft nach Sonnencreme, die Sonne auf der Haut, das Meeresrauschen, ein Cocktail oder ein Glas Wein am Abend – plötzlich sind es nur noch Erinnerungen.

Was ist es, was uns nach dem Urlaub so fehlt?

So gern ich im Urlaub bin, so gern komme ich auch wieder nach Hause. Und trotzdem fühlen sich die ersten Tage danach immer ein bisschen komisch an. Es fehlt etwas. Aber was eigentlich?
Es fängt schon am Morgen an. Im Urlaub steht man auf, wenn man ausgeschlafen ist. Trinkt die erste Tasse Kaffee auf der Terrasse, vielleicht sogar mit Blick aufs Meer. Kein hektischer Start in den Tag, sondern erst einmal ankommen und schauen, was der Tag so bringt.
Sich einfach treiben lassen. Nicht von Termin zu Termin hetzen, sondern schöne Dinge erleben. Strandspaziergänge machen, mit den Kindern oder dem Partner kleine und große Abenteuer erleben und den Abend so lange genießen, bis man irgendwann müde ins Bett fällt. Ohne ständig auf die Uhr zu schauen, weil am nächsten Morgen der Wecker viel zu früh klingelt.
Vielleicht ist es also gar nicht nur der Ort, der uns fehlt. Vielleicht vermissen wir vor allem dieses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Aber wenn der Urlaub dann auch noch am Meer war, macht es die Sache natürlich nicht gerade leichter.

Was können wir gegen das Meerweh tun?

In den ersten Wochen nach dem Urlaub schaue ich mir immer wieder die Bilder an. Und dann sind da noch meine Magnete an der Tafel. Von fast jedem Ort, an dem ich war, bringe ich mir einen mit. Kleine Erinnerungen an besondere Tage, die auch Monate später noch da sind.
Manchmal sind es genau solche Kleinigkeiten, die ein bisschen Urlaubs- und Küstengefühl nach Hause holen. Die Fotos endlich ausdrucken, statt sie nur auf dem Handy zu lassen. Das Essen aus dem Urlaub noch einmal zu Hause kochen. Die Playlist hören, die im Urlaub rauf und runter lief. Oder sich am Wochenende einfach noch einmal Zeit nehmen, ohne schon den ganzen Tag durchzuplanen.
Und manchmal kann man das Küstengefühl sogar anziehen. Maritime Kleidung erinnert auch lange nach dem Urlaub noch an Meer, Wind und diese besonderen Tage an der Küste. Ich kuschle mich am liebsten in mein nordisches T-Shirt oder meinen maritimen Hoodie. Nicht, weil dadurch plötzlich das Meer vor der Haustür liegt. Aber Möwen, Anker, Küstenmotive und ein gemütliches Lieblingsstück erinnern mich daran, wie es sich dort angefühlt hat.

Souvenir oder Lieblingsstück?

Im Urlaub durch kleine Geschäfte zu schlendern und die eine oder andere Urlaubserinnerung mitzunehmen, gehört für viele einfach dazu. Aber mal ehrlich: Wie viele dieser kleinen Andenken landen irgendwann in einer Schublade oder stehen im Regal und stauben vor sich hin?
Umso schöner finde ich Dinge, die mich nicht nur an den Urlaub erinnern, sondern die ich auch wirklich benutze. Ein T-Shirt mit einem norddeutschen Spruch, ein Motiv für alle Meerverliebten, ein gemütlicher Hoodie für kühlere Tage oder das Käppi mit nordischem Druck, wenn einem danach ist. So lässt sich ein kleines bisschen Küstenliebe auch im Alltag weitertragen.
Das sind für mich Erinnerungsstücke, von denen man länger etwas hat – und die vielleicht genau dann ein bisschen Meerweh stillen, wenn der nächste Urlaub noch viel zu weit weg ist.

Hier findest du eine kleine Auswahl meiner persönlichen Lieblingsstücke.

Ein bisschen Meerweh darf bleiben

Vielleicht verschwindet das Meerweh dadurch nicht ganz. Muss es aber vielleicht auch gar nicht.
Schließlich zeigt es uns, dass wir eine richtig schöne Zeit hatten. Dass es Orte gibt, an die wir gerne zurückdenken, und Momente, die uns noch lange begleiten. Und vielleicht gehört auch die Vorfreude auf das nächste Mal schon ein kleines bisschen zum Urlaub dazu.
Bis dahin holen wir uns eben ein Stück Küste nach Hause – mit Erinnerungen, Bildern, Lieblingsstücken und diesem ganz besonderen Gefühl, das das Meer hinterlässt.
Denn irgendwo wartet eine Küste darauf, dass wir wiederkommen.

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